Darmsanierung
Allein in Deutschland leidet jeder Dritte unter Darmbeschwerden. Mit 400 Quadratmeter Oberfläche stellt der Darm das größte und eigentliche Kontaktorgan des Körpers zur Umwelt dar. Einerseits nimmt er aus der zugeführten Nahrung wichtige Nährstoffe auf, andererseits stellt seine Schleimhaut die wichtigste Barriere gegenüber krankmachenden Toxinen und Erregern dar.
80% unseres gesamten Immunsystems befinden sich
in der Wand des Dick- und Dünndarmes.
Durch unsere zivilisierte und einseitige Ernährung, zuwenig Bewegung, Umweltbelastungen, Gifte und Medikamentenmißbrauch kommt es zu einer gestörten Darmflora. Sauerstoff, Nährstoffe, Vitamine und Mineralien gelangen in nicht mehr ausreichender Menge ins Gewebe und Giftstoffe werden nicht mehr schnell genug abgebaut und ausgeschieden.
Krankheiten wie Infektionen, Rheuma, Hypertonie, Polyarthritis, Akne, Psoriasis, Neurodermitis, Migräne, Allergien und viele weitere Beschwerden werden heute einem nicht funktionierenden Darm zugeschrieben. Eine erfolgreiche Darmsanierung setzt sich aus mehreren Therapien zusammen, die sich optimal ergänzen:
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Darmflora-Untersuchungen
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Mikrobiologische Therapie
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Hydro-Colon-Therapie
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Nahrungsmittelunverträglichkeitstestungen
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Diät- und Ernährungsberatung
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Regulierung des Säuren- und Basenhaushaltes
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Fastenbegleitung
- Diagnose und Therapie des Helicobacter pylori
Bei der Hydro-Colon-Therapie werden auf wirksame Weise angesammelter und stagnierender Stuhl und Fäulnisstoffe von den Wänden des Darms entfernt und ausgeschieden. Daneben wird ein träger Darm dazu angeregt, seine Peristaltik wieder aufzunehmen.
Die Spülung erfolgt mit sterilem Einwegmaterial über ein geschlossenes System direkt in den Abfluss (ohne Geruchsbelästigung).
Darmvorsorge
In Deutschland erkranken jedes Jahr 60.000 Menschen an Krebs des Dick-,Mast- und Enddarms. Männer und Frauen sind davon gleichermaßen betroffen.
Damit liegt diese Art der Krebserkrankung
auf Platz zwei, was die Häufigkeit und leider auch die Sterblichkeit betrifft.
Glücklicherweise ist Darmkrebs heute gut therapierbar und in einer Vielzahl der Fälle auch heilbar, eine frühzeitige Erkennung vorrausgesetzt.
Die üblicherweise zur Diagnose eingesetzte Untersuchung auf occultes Blut im Stuhl
ist aber leider nicht spezifisch genug, da nicht jeder Tumor blutet, führt aber andererseits
häufig durch falsch positive Ergebnisse zu unnötigen Folgeuntersuchungen
(es gibt viele Ursachen für occultes Blut im Stuhl).
Hier bietet eine weiterführende Stuhluntersuchung auf schonende und nicht invasive Weise die Möglichkeit spezifisch sowohl nach gutartigen Krebsvorstufen (Polypen) als auch nach
kleinsten Tumoren und Blutungen zu suchen um somit frühzeitig weitere diagnostische Schritte und Therapien einleiten zu können.
Über die mikrobiologische Untersuchung des Stuhls können außerdem entzündliche Darmerkrankungen sowie Pilzbelastungen, Allergiedispositionen und weitere Verdauungsstörungen erkannt und somit auch gezielt behandelt werden.
(siehe auch unter mikrobiologische Therapie und Autovaccinen ) |