Chinesische Ohrakupunktur
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Gabriele Köppe
Heilpraktikerin
Psychologische Beraterin
 
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Chinesische

Ohrakupunktur

 

Die Ohrakupunktur dient nur zu einem kleinen Teil der Behandlung von Ohrkrankheiten.

Fast alle Erkrankungen, die der Körperakupunktur zugänglich sind, können gleichfalls auch durch die Reizung bestimmter Punkte von der Ohrmuschel aus behandelt werden .Bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates ist nach Studien die Ohrakupunktur sogar wirksamer als die Körperakupunktur.

Ebenso ist die Ohrakupunktur in den USA die Grundlage aller Suchthilfeprogramme .Nachweislich reduziert sie bei den meisten Patienten Entzugssymptome und das Suchtverlangen. Sie mindert Ängstlichkeit, beruhigt die Emotionen und hilft, die innere Kontrolle wiederzuerlangen.

Die Ohrmuschel stellt sich dabei als ein mit dem Kopf nach unten liegender Embryo dar, mit den entsprechenden Körper- und Organprojektionen.

Die 110 chinesischen Ohrakupunkturpunkte weisen wie die Körperakupunkturpunkte gegenüber einem neutralen Hautgebiet einen verminderten elektrischen Widerstand und vermehrt freie Nervenendigungen auf. Dadurch sind sie drucksensibler.

Durch Reizung dieser Punkte, entweder durch Stahlnadeln oder aufgeklebte Ohrsamen, bewirkt man einen Reiz, der spezifische Regulationsvorgänge im Körper auslöst.

Wichtige Anwendungsgebiete sind:

  • Allergien
  • Schmerzen
  • Suchtentwöhnung (z.B. bei Drogen, Alkohol, Nikotin, Essstörungen)
  • Übergewicht
  • Schlafstörungen
  • Neuralgien, Migräne
  • Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule (Zervikalsyndrom, Schulter-Armsyndrom, Lumbago, Ischialgie)
  • Psychische  Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Zwangs- und Angststörungen